Ein unbekannter Held

Mein Bruder, ... mein eigener Bruder, .... hat die Bundesrepublik Österreich ... in Gefahr gebracht. ... Mein Bruder ... ist ein Repräsentant, ... ein Repräsentant des österreichischen Bundesheeres. ... Und seine Haare, .... die vaterlandslosen Triebe seiner Haare, ... die ... wider allen Anordnungen seiner Vorgesetzen ... aus seinem Kopf wachsen, ... waren einen halben Millimeter, einen halben Millimeter, ... zu lang. ... Mein Bruder ... ist kein übler Mensch, ... doch gegen das ungestüme Wachstum ... seiner Haare ... war er machtlos. ... Er verteidigte sich bis zuletzt, er warf sich mit allem Mut ... und Ausdauer ... eines österreichischen Soldaten ... alleine ... der Übermacht von mehr als hunderttausend Haaren, ... die in Zügen ... von zweihundert Haar ... jeden einzelnen Quadratzentimeter seiner Kopfhaut befielen, ... entgegen. Jeden Tag, ... jeden einzelnen Tag brachte er dem Feind Verluste bis zu einhundert Haar bei, doch er konnte damit ... den Vormarsch des Feindes ... nur verlangsamen. ... Nur noch ein Drittelmillimeter, ein Drittelmillimeter am Tag, ... näherte sich der Feind ... der Grenze ... und trotz erbittertem Widerstand ... des tapferen Soldaten ... MEINES BRUDERS ... war die Grenzbastion ... schließlich gefallen ... und die Armee ... der Haare ... stieß weiter ... in das Herzstück unserer schönen Heimat ... in unsere gesunde Luft ... vor. ... Der Krieg, ... der Krieg schien total verloren, ... doch dann ... kam die Stunde eines Helden, ... eines der vielen ... unbekannten ... Helden des Alltags, ... die Stunde .... meines Bartstutzgerätes. ... Mein Bartstutzgerät ... in der Hand der Mutter des Soldaten, ... meines Bruders, ... trieb den Feind, ... den Feind der Ehrengarde unseres österreichischen Bundesheeres, ... weit ... hinter die Grenze ... zurück. ... Mein Bartstutzgerät ... ist kein gewöhnliches Bartstutzgerät. ... Ich habe ein Braun-Bartstutzgerät, ... und mein Braun-Bartstutzgerät ... mähte die undisziplinierte Wiese ... auf dem Kopf ... meines Bruders ... zu einem dem österreichischen Bundesheer angemessenen ... Rasen ... auf dem die Herren Unteroffiziere ... meines Bruders ... Golf spielen können. ... Mein Bartstutzgerät, ... mein Braun-Bartstutzgerät, ... erwartet keinen Dank ... und keine Belohnung, ... es hat es nicht für Ruhm und Orden getan, sondern ... weil es es als seine Pflicht sieht ... seinem Vaterland ... und den Soldaten seines Vaterlandes ... bedingungslos ... zur Seite zu stehen. .... Doch es wäre wünschenswert, ... dass spätere Generationen ... wissen, ... was mein Braun-Bartstutzgerät ... für sie getan hat, ... wenn sie ... die Sicherheit und Ordnung ... unseres Vaterlandes ... erleben dürfen.